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Tipps

 

Lernende ausbilden ist anspruchsvoll, spannend, nervig, belebend und vieles mehr. Alle kochen nur mit Wasser. Hier eine Auswahl von Ideen zum Weiterentwickeln:

 

Austauschen tut gut

Suchen Sie nach Gelegenheiten, Erfahrungen, Tipps und Tricks mit anderen Lehrmeistern – auch anderer Berufe 2 auszutauschen: Im Forum Berufsbildung, im Berufsverband, in Weiterbildungskursen für Berufsbildner/innen.

 

Zusammenarbeit lohnt sich

Beispiel: Eine Gruppe von kleineren Betrieben bestimmt gemeinsam eine Person aus ihren Reihen, die sich für Ausbildungsfragen besonders interessiert und die die anderen Berufsbildner/innen unterstützen und entlasten kann in Ihrer Ausbildungstätigkeit z.B. Nachhilfeunterricht für schwächere Lernende geben, Kontakt zu Aussenstellen pflegen, sich über Neuerungen auf dem Laufenden halten etc.

 

Berufsfachschulunterricht

Interessieren Sie sich für den Berufsfachschulunterricht. Verlangen Sie beispielsweise von ihrem Lernende regelmässig einen kurzen schriftlichen oder mündlichen Bericht darüber, was er in den vergangenen 2 Wochen in der Schule behandelt und gelernt hat. Besuchen Sie Ihren Lernenden in der Berufsfachschule und pflegen Sie regelmässige Kontakte zu seinen Berufsfachschullehrkräften.

 

Der Besuch von Stütz- und Förderkursen sollte bei Bedarf rechtzeitig organisiert werden. Bei Legasthenie und Dyskalkulie gibt es spezielle Angebote und Prüfungserleichterungen. Auf dem Portal berufsbildung.ch des SDBB und des SBFI ist ein entsprechendes Merkblatt zu finden.

 

Für die Grundbildung EBA gibt es das Angebot der fachkundigen individuellen Begleitung FiB der Berufsfachschule. Es ist ein Förderangebot, bei dem eine kompetente Person den Entwicklungsprozess einer lernenden Person unterstüzt, die Schwierigkeiten beim Lernen hat.

 

BMS

Bieten Sie leistungswilligen und -fähigen Jugendlichen den Besuch einer BMS an. Die Vorbereitung auf diese anspruchsvolle Aufnahmeprüfung führt im 9. Schuljahr oft zu einem zusätzlichen Motivationskick und der Besuch der BMS während der Lehre ebenso.

 

Regelmässige Gespräche

Nehmen Sie sich Zeit für regelmässige Gespräche mit Ihrem Lernenden. Es lohnt sich, zum Beispiel einmal pro Woche das Anstehende in Ruhe anzusprechen und damit Unstimmigkeiten frühzeitig klären zu können. Regelmässiges Feedback, Lob und Standortbestimmungen sind unerlässliche Führungsinstrumente. Machen Sie bereits zu Lehrbeginn «Spielregeln» ab, wie Sie mit Krisensituationen umgehen.

 

Hilfsmittel

Die SBBK und das Mittelschul-und Berufsbildungsamt bieten eine Menge an nützlichen Hilfsmitteln an. Beispielsweise das «Handbuch für Lehrmeister» und der «Wegweiser durch die Berufslehre» der DBK sind nützliche Nachschlagewerke. Und auch Berufsverbände, Gewerbeverbände oder andere Arbeitgeberverbände sind für Sie da.

 

Informationen noch und noch

Die wichtigsten Links zur Berufsbildung finden Sie unter www.berufsbildung.ch. Das SBFI, Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, hat eine der umfassendsten Websites für Berufsbildungfragen.

 

Neuerungen in der Berufsbildung

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