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Tipps

 

Spontaner Eindruck

Vertrauen Sie Ihrem Gefühl und Ihrem spontanen Eindruck, ohne Äusserlichkeiten über zu bewerten. Ist der Jugendliche offen, ehrlich, interessiert und motiviert?

 

Berufsmotivation

Motivation, Interesse, Arbeitshaltung etc. lassen sich am besten in Schnupperlehren und im Gespräch abklären (was hat der Jugendliche alles unternommen, um den Beruf kennen zu lernen?). Sind Sie unsicher, ob die Berufswahl passt, holen Sie Referenzen ein oder machen Sie auf die Berufsberatung aufmerksam.

 

Teammitsprache

Beziehen Sie die direkt betroffenen Mitarbeiter/innen und Lernende in das Verfahren mit ein.

 

Einbezug der Eltern

Laden Sie die Eltern oder ev. Betreuungspersonen zu einem Gespräch ein. Dann wissen Sie mehr darüber, wie der Jugendliche unterstützt wird und in welchem Umfeld er lebt. Und Sie schaffen eine Basis für eine künftige Zusammenarbeit.

 

Referenzen

Scheuen Sie sich nicht, Referenzen einzuholen beim Lehrer, der Berufsberaterin oder dem vorgängigen Schnupperlehrmeister. Referenzen sind Vertrauenssache. Nehmen sie deshalb Gelegenheiten wahr, um Ihre Referenzpersonen persönlich kennen zu lernen.

 

Zeugnisnoten

Zeugnisnoten sind relativ. Sie können Hinweise auf Entwicklungen geben. Noten sind eine Gesamtbeurteilung und schliessen teilweise das Verhalten und die Arbeitshaltung mit ein. Näheres unter: Schulzeugnisse.

 

Eignungstests

Eignungstests können Hinweise für die Selektion geben.

 

Zu- und Absagen

Die Jugendlichen sind Ihnen sehr dankbar, wenn sie nicht zu lange auf einen Entscheid warten müssen und wenn Sie allfällige Absagen möglichst konkret und offen begründen.

 

Alternativen zur Lehre

Neben der regulären Lehre können bei Bedarf auch andere Ausbildungsverhältnisse in Betracht gezogen werden: Ausbildungsverbund, Anlehre bzw. berufspraktische Bildung, Vorlehre oder Praktikum. Näheres unter: Neu ausbilden.

 

Das neue Zürcher Schulsystem

Die Sekundarstufe I vertieft und erweitert das auf der Primarstufe erworbene Wissen und bereitet auf Berufsausbildungen oder weiterführende Schulen vor.

 

Damit die Jugendlichen optimal gefördert werden können, weist die Sekundarstufe je nach Gemeinde zwei oder drei Abteilungen auf. Die Abteilung A ist die anspruchsvollste Abteilung, die Abteilung B nimmt die schwächeren, die Abteilung C die schwächsten Schülerinnen und Schüler auf.

 

In einzelnen Fächern können die Gemeinden unterschiedliche Anforderungsstufen einrichten: Anforderungsstufe I ist dabei die anspruchvollste, Anforderungsstufe III ist die Stufe mit den niedrigsten Anforderungen.

 

Nach der Zusage

Um zu vermeiden, dass Ihr zukünftige Lernende nach der Zusage mit seinen Schulleistungen nachlässt, können Sie miteinander abmachen, dass er Ihnen bei Lehrbeginn sein Schulabschlusszeugnis zeigt und dass Sie bestimmte Noten erwarten. Vielleicht macht es Sinn, vor Lehrbeginn einen weiteren Kontakt zu vereinbaren, um die Motivation zu fördern und den Übergang in die Berufswelt vorzubereiten.